Einsatzberichte 2026
Hier finden Sie alle ausführlichen Berichte zu den Einsätzen im laufenden Jahr
Schwerer Verkehrsunfall auf A3
Nach einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 3 in Fahrtrichtung Frankfurt wurden wir zur Unterstützung der technischen Rettungsmaßnahmen alarmiert. Das Alarmstichwort war zuvor durch die zuerst eintreffende Feuerwehr Elz erhöht worden, da mehrere Personen in einem Fahrzeug eingeklemmt waren.
An der Einsatzstelle stellte sich heraus, dass ein Wohnmobil auf einen LKW aufgefahren war. Durch die erhebliche Aufprallenergie wurden mehrere Insassen im Wohnmobil eingeklemmt. Gemeinsam mit den Einsatzkräften der Feuerwehr Elz leiteten wir umgehend die technische Rettung ein und unterstützten bei der Betreuung und Befreiung der schwerverletzten Personen.
Nach der technischen Rettung wurden die Verletzten zur weiteren medizinischen Versorgung an den Rettungsdienst übergeben.
Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen war die Autobahn 3 in Fahrtrichtung Frankfurt voll gesperrt. Die Zusammenarbeit aller eingesetzten Kräfte verlief professionell und reibungslos.
Wir wünschen den Verletzten eine schnelle und vollständige Genesung.
Unterstützung bei Großbrand in Hadamar
Wir wurden zur Unterstützung eines Brandes nach Hadamar alarmiert.
Die Feuerwehr Hadamar wurde zunächst zu einem PKW-Brand alarmiert. Aufgrund der starken Brandausbreitung wurde das Einsatzstichwort innerhalb kürzester Zeit auf F3 erhöht, woraufhin auch wir zur Unterstützung alarmiert wurden.
Vor Ort brannte ein Wohn- und Geschäftskomplex mit starker Rauchentwicklung. Wir unterstützten die eingesetzten Kräfte mit mehreren Trupps unter Atemschutz bei den laufenden Maßnahmen. Zusätzlich kam eine unserer Drehleitern zum Einsatz, um die Brandbekämpfung sowie die Kontrolle weiterer Gebäudebereiche von außen zu unterstützen. Zusätzlich wurde mithilfe unseres Abrollbehälters Hochvolt/Löschwasserversorgung eine ausreichende Löschwasserversorgung sichergestellt.
Mit unserem GW-Atemschutz/Strahlenschutz stellten wir den eingesetzten Kräften zusätzliche Atemschutzausrüstung zur Verfügung.
Durch die gute Zusammenarbeit aller beteiligten Feuerwehren konnte der Einsatz koordiniert abgearbeitet werden. Nach Abschluss unserer Maßnahmen konnten wir die Einsatzstelle wieder verlassen.
Mit der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft war der Einsatz für unsere Kräfte gegen 15:30 Uhr beendet.
Wir danken allen eingesetzten Kräften für die gute Zusammenarbeit.
Verkehrsunfall in der Kernstadt
Am heutigen Tag wurden wir zu einem H-Klemm 1Y in die Kernstadt alarmiert.
Aus bislang ungeklärter Ursache war ein Fahrzeug in die Behindertenauffahrt der Kreisverwaltung des Landkreises gefahren und dort zum Stehen gekommen.
Der Fahrer konnte bereits vor unserem Eintreffen durch die Polizei sowie den Rettungsdienst aus dem Fahrzeug befreit werden und wurde für weiteren Untersuchungen in ein Krankenhaus transportiert.
Wir sicherten die Einsatzstelle ab, nahmen die auslaufenden Betriebsstoffe auf und zogen das Fahrzeug mithilfe der Maschinellen Zugeinrichtung für den Abschleppdienst wieder auf die Straße.
Der Einsatz war für uns nach ca. 1 1/2 Stunden beendet.
Wir danken allen eingesetzten Kräften für die gute Zusammenarbeit.
Brand in leer stehender Garage
Um 22:52 Uhr wurden wir mit dem Stichwort F2 (Feuer mittel) zu einem Garagenbrand alarmiert.
Vor Ort fanden wir eine leerstehende Garage vor, in der Unrat brannte. Wir löschten den Brand ab und kontrollierten den betroffenen Bereich anschließend mit der Wärmebildkamera auf verbliebene Glutnester.
Nach Abschluss der Maßnahmen konnten wir die Einsatzstelle verlassen.
Tragischer Einsatz für den Gefahrstoffzug
Am gestrigen Donnerstag wurde der Gefahrstoffzug der Feuerwehr Limburg zu einem folgenschweren Einsatz nach Runkel alarmiert, um bei einem Arbeitsunfall in einer Lederfabrik zu unterstützen.
In enger Abstimmung mit den anderen Spezialeinheiten des Landkreises konzentrierten wir uns vor Ort auf die Detektion der Gefahrenlage: Ausgerüstet mit Schutzanzügen der Form 2 gingen unsere Trupps unmittelbar im Einsatzbereich vor, um die notwendigen Messungen der Stoffkonzentrationen durchzuführen. Während wir für die physische Probenahme zuständig waren, übernahm die spezialisierte Messgruppe die direkte Auswertung der Daten, was eine präzise Bewertung der Lage ermöglichte.
Parallel dazu betrieb die Dekon-Gruppe aus Beselich eine professionelle Dekontaminationsschleuse zur Reinigung der eingesetzten Kräfte und Mitarbeiter. Wir unterstützten diesen Prozess im Nachgang, indem wir bereits dekontaminierte Personen im Pendelverkehr zur weiteren medizinischen Nachkontrolle in die umliegenden Krankenhäuser transportierten.
Trotz des koordinierten Einsatzes von rund 150 Einsatzkräften und massiver technischer Unterstützung forderte das Unglück drei Todesopfer und zwei Schwerverletzte.
Unsere Gedanken und unsere Anteilnahme gelten den Angehörigen sowie den verletzten Kollegen.
Ein herzlicher Dank geht an alle beteiligten Organisationen für die professionelle Zusammenarbeit unter diesen extremen Bedingungen.
Brennender Sattelzug auf Tank- und Rastanlage
Am späten Montagabend wurden wir kurz vor 21:00 Uhr zu einem Brandeinsatz auf die BAB 3 in Fahrtrichtung Köln alarmiert.
Ein mit Metallschrott beladener Lastzug hatte während der Fahrt begonnen, aus dem Auflieger heraus zu qualmen. Bei unserem Eintreffen an der Einsatzstelle hatte der Fahrer des Gespannes bereits geistesgegenwärtig die Zugmaschine abgekoppelt und so eine womöglich weitere Ausbreitung des Schadens verhindert.
Nach erster Erkundung des Ausmaßes wurde der Brand gelöscht. Aufgrund der großen Menge an Ladung entschied man, den Sattelzug unter Feuerwehrbegleitung zu einem Limburger Abfallwirtschaftsbetrieb zu verbringen.
Vor Ort wurde der Auflieger gemeinsam mit dem THW Limburg sowie der Feuerwehr Lindenholzhausen entladen. Das weitere Material konnte anschließend kontrolliert und gezielt abgelöscht werden.
Der Einsatz war nach knapp 3 Stunden beendet. Im Anschluss folgten noch Aufräum- und Reinigungsarbeiten in der Feuerwache.
Vielen Dank an alle eingesetzten Kräfte für die gute Zusammenarbeit!
Erfolgreiche Tierrettung am frühen Morgen
Am frühen Donnerstagmorgen wurden wir gemeinsam mit der Feuerwehr Dietkirchen zu einem besonderen Einsatz alarmiert: Ein Reh hatte sich in einem Zaun verfangen und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien.
Vor Ort wurde der Zaun mittels Säbelsäge vorsichtig geöffnet, um das Tier möglichst schonend zu retten. Anschließend konnte das Reh sicher in einer Tierauffangbox untergebracht werden.
Nach Rücksprache mit dem zuständigen Jagdpächter wurde das gerettete Tier schließlich am nahegelegenen Feldrand wieder in die Freiheit entlassen.
Ein Einsatz mit gutem und schönen Ausgang – für Mensch und Tier!
Auslaufende Betriebsstoffe & brennender Müll
Zu einer Hilfeleistung nach einem Verkehrsunfall wurden wir auf die B49 alarmiert.
Vor Ort sicherten wir die Unfallstelle ab und stellten den Brandschutz sicher. Zusätzlich wurde der Tank des LKW auf ein mögliches Auslaufen der Betriebsstoffe überprüft.
Um die Weiterfahrt zu ermöglichen, wurde die beschädigte Fahrzeugverkleidung so weit demontiert, dass der LKW seine Fahrt in eine nahegelegene Werkstatt fortsetzen konnte.
Nach rund zwei Stunden konnte der Einsatz beendet und die Einsatzstelle an Hessen Mobil übergeben werden.
Kurz nach diesem Einsatz wurden der GW-Atemschutz/Strahlenschutz sowie der GW-Sonstiges nach Offheim alarmiert. Dort unterstützten wir die Feuerwehren Offheim und Dietkirchen beim Ablöschen des brennenden Inhalts eines Entsorgung-LKW.
Wir danken allen eingesetzten Kräften für die gute Zusammenarbeit
Drei Einsätze an einem Tag
Ein automatisiert ausgelöster Notruf (E-Call) aus einem der beteiligten Fahrzeuge alarmierte die Einsatzkräfte der Feuerwehr Limburg auf die Bundesautobahn 3 in Fahrtrichtung Frankfurt.
Vor Ort stellte sich die Lage wie folgt dar: Im Rückstau eines zuvor stattgefundenen Verkehrsunfalls waren drei Pkw kollidiert. Mehrere Personen waren betroffen und zum Teil verletzt. Sie wurden durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt.
Wir übernahmen umgehend die Absicherung der Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr, unterstützte den Rettungsdienst bei der Versorgung der Verletzten und stellte den Brandschutz sicher. Darüber hinaus wurden die beteiligten Fahrzeuge gesichert sowie auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen, um weitere Gefahren für Mensch und Umwelt zu verhindern.
Bereits zuvor waren wir bei einem F2Y – Wohnungsbrand mit Menschenleben in Gefahr gefordert. Dieser Einsatz stellte somit den zweiten von insgesamt drei Einsätzen an diesem Tag dar – und das unmittelbar vor Beginn der Jahreshauptversammlung unserer Wehr.
Einmal mehr zeigt sich: Einsätze kommen ungeplant, ohne Rücksicht auf Termine oder Anlässe. Für unsere Einsatzkräfte bedeutet das, jederzeit bereit zu sein – vom Brandeinsatz direkt auf die Autobahn.
Unser Dank gilt allen eingesetzten Kräften für die gute und reibungslose Zusammenarbeit
Katze auf Treibgut festgesetzt
Eine Katze hat ihren Weg auf das Treibgut an der alten Lahnbrücke gefunden, jedoch den Rückweg nicht. Daher wurde die Feuerwehr Limburg mit der Wasserrettungsgruppe hinzugerufen, um die Katze zu retten. Dies erfolgt am Ende mit Hilfe von Besitzer und Leckerchen über das Rettungsboot der Feuerwehr Limburg.
Während der Rettung, die von zahlreichen Passanten beobachtet wurde, war die Alte Lahnbrücke für den Verkehr gesperrt. Uber die beiden drehleitern wurden die Einsatzstelle mit Flutlicht ausgeleuchtet. Am Ende waren Katze und Besitzer wieder glücklich vereint.
Unser Dank gilt allen eingesetzten Kameradinnen und Kameraden für das professionelle und engagierte Vorgehen sowie die gute Zusammenarbeit.
Zimmerbrand mit intensiver Rauchentwicklung
Gegen kurz nach 6 Uhr, wurden wir zu einem Zimmerbrand mit Menschenleben in Gefahr alarmiert.
Vor Ort bestätigte sich die Lage. Dichter Rauch & „Nullsicht“ in der Brandwohnung. Zwei Trupps gingen unter Atemschutz im Innenangriff vor. Die erste Priorität: Menschenrettung, da es nicht zu 100% ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch Personen in der Wohnung befanden.
Die Räume wurden systematisch abgesucht und glücklicherweise wurden keine weiteren Personen gefunden. Im Anschluss erfolgte die Brandbekämpfung in der Küche - hier konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden. Ursache war vermutlich ein in Brand geratener Kühlschrank.
Parallel dazu wurden beide Drehleitern in Anleiterbereitschaft gebracht. Eine der Drehleitern kontrollierte im Bereich des Dietkircher Weges von außen die darüberliegenden Wohnungen, um eine Rauchausbreitung auszuschließen und einen weiteren Zugang zum Gebäude sicherzustellen.
Ein Einsatz, der zeigt, wie wichtig das schnelle und koordinierte Zusammenspiel aller Kräfte ist, besonders wenn Menschenleben in Gefahr gemeldet werden.
Unser Dank gilt allen eingesetzten Kameradinnen und Kameraden für das professionelle und engagierte Vorgehen sowie die gute Zusammenarbeit.
Brennt Papier in Lagerhalle
Am frühen Morgen wurden wir um 02:26 Uhr zu einem F2 (Brand mittel) alarmiert. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle brannten große Mengen Altpapier innerhalb einer Lagerhalle.
Zur Sicherstellung einer wirksamen Brandbekämpfung wurde das Brandgut mit einem Radlader der betroffenen Firma auseinandergezogen und ausgeräumt. Das freigelegte Brandmaterial wurde anschließend unter kontinuierlicher Beobachtung abgelöscht, um verbliebene Glutnester zuverlässig auszuschließen. Parallel hierzu erfolgten fortlaufende Kontrollmaßnahmen.
Nach Abschluss aller Maßnahmen und einer abschließenden Kontrolle konnte der Einsatz gegen 05:30 Uhr beendet werden.
Wir bedanken uns bei allen Einsatzkräften, für die gewohnt gute Zusammenarbeit.