Einsatzberichte 2025

Hier finden Sie alle ausführlichen Berichte zu den Einsätzen im laufenden Jahr

Gasgeruch entpuppt sich als Kaminbrand

Am Nachmittag des 27.12. wurden wir gemeinsam mit der Feuerwehr Linter und Lindenholzhausen zu einem unklaren Gasgeruch nach Linter alarmiert.

Nach dem Eintreffen wurde vorsorglich der Bereich um das gemeldete Gebäude abgesperrt. Die Bewohner haben das Gebäude selbstständig verlassen. Nach erster Rücksprache mit den Bewohnern wurde der Betroffene Bereich des Gebäudes mit mehreren Messgeräten kontrolliert. Es konnten im gesamten Gebäude keine erhöhten Messwerte festgestellt werden. Auch der Mitarbeiter des Energieversorgers konnte keine Gas-Konzentration feststellen.

Im weiteren Verlauf der Erkundung, wurde jedoch eine erhöhte Temperatur im Bereich eines stillgelegten offen Kamines im Untergeschoss festgestellt werden. Durch den hinzugezogenen Schornsteinfeger wurde ein Teil der Verkleidung des Kamins demontiert. Hier stellte sich heraus das ein Teil der Unterkonstruktion, welche aus Dachlatten bestanden hat, schon verkohlt war. Die betroffenen Teile wurden entfernt ins freie verbracht und abgelöscht.

Nach Abschluss der Maßnahme wurde die Einsatzstelle dem Hauseigentümer übergeben.

Busbrand auf der A3 am 1.Weihnachtsfeiertag

Am 1. Weihnachtsfeiertag wurden wir zu einem Busbrand auf der A3 kurz vor der Notausfahrt Elz alarmiert. Rund 60–70 Fahrgäste waren zu diesem Zeitpunkt an Bord, als es im Bereich der Hinterachse zu einer Brandentwicklung kam.

Durch unser schnelles Eingreifen konnte der Brand rasch unter Kontrolle gebracht und abgelöscht werden. Alle Personen konnten den Bus rechtzeitig verlassen, sodass niemand verletzt wurde. Dank der zügigen Rückmeldungen von der Einsatzstelle konnte der bereits alarmierte ELW 2 frühzeitig abbestellt werden.

Bei winterlichen Temperaturen wurde schnell die Weiterbeförderung, zur kurzfristigen Unterbringung, in die Feuerwache Elz organisiert. Dort wurden die Fahrgäste durch den 1. Betreuungszug und den 1. Sanitätszug versorgt und aufgewärmt.

Im Einsatz waren neben Feuerwehr auch Malteser, DRK, THW sowie die Autobahnpolizei.

Auch an Feiertagen sind wir für euch im Einsatz.


Verkehrsunfall zwischen Staffel und Aull

In den frühen Morgenstunden wurden wir zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person ( H KLEMM 1 Y ) auf die K475 im Stadtteil Staffel alarmiert. Schon auf der Anfahrt erhielten wir die erste Rückmeldung auf mehrere beteiligte Fahrzeuge.

Vor Ort bestätigte sich die Lage: Drei PKW waren in den Unfall verwickelt. Ein Fahrzeug war von der Fahrbahn abgekommen und seitlich liegend zum Stillstand gekommen. In diesem PKW befand sich noch eine Person, die aufgrund der Lage des Fahrzeugs nicht selbstständig herauskommen konnte.


Nach der ersten Lageerkundung stabilisierten wir das auf der Seite liegende Fahrzeug, um ein sicheres Arbeiten zu gewährleisten. Anschließend wurde, in enger Absprache mit dem Rettungsdienst und unter medizinischer Beobachtung des Patienten, entschieden das Fahrzeug kontrolliert wieder auf die Räder zu stellen. Dieser Schritt sollte eine schonendere und schnellere Rettung ermöglichen.

Nachdem das Fahrzeug wieder auf den Achsen stand, öffneten wir mithilfe von hydraulischem Rettungsgerät die Tür.  Nach dem Öffnen der Tür befreiten wir die Patientin vorsichtig aus dem Fahrzeug und übergaben sie zur weiteren Versorgung an den Rettungsdienst.


Parallel zu den Rettungsmaßnahmen sicherten und beleuchteten wir die Unfallstelle umfassend, sodass alle eingesetzten Kräfte sicher arbeiten konnten.


Wir bedanken uns für die hervorragende und professionelle Zusammenarbeit.

Der verletzten Fahrzeuginsassin wünschen wir eine schnelle und vollständige Genesung.

LKW-Brand auf der A3 Richtung Frankfurt

Um 11:48 Uhr wurden wir mit dem Stichwort „F LKW“ auf die A3 alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar.


Vor Ort stand ein Sattelauflieger im Bereich der hinteren Achse in Vollbrand. Geladen waren zahlreiche Säcke Zement, von denen ein Teil durch die Hitze beschädigt wurde.

Die Einsatzstelle wurde gegen den Verkehr abgesichert, ein Trupp unter Atemschutz leitete umgehend die Brandbekämpfung ein. Nach dem Ablöschen wurde das Fahrzeug mit der Wärmebildkamera kontrolliert.

Der rechte Fahrstreifen musste gesperrt werden, es kam zu Verkehrsbehinderungen. Verletzt wurde niemand.


Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben und die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt.

Wir danken allen beteiligten Kräften für die gute Zusammenarbeit.


Unterstützung bei Großbrand in Waldbrunn-Hausen 

Am frühen Dienstagmorgen wurde um 04:34 Uhr unser Gerätewagen-Atemschutz (GW-AS) zur Unterstützung der Feuerwehr Waldbrunn nach Hausen alarmiert. Bereits zuvor waren dort zahlreiche Einheiten mit dem Alarmstichwort „Feuer Mittel (F2)“ zu einer brennenden Lagerhalle ausgerückt. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand die Halle bereits zu einem Drittel in Brand, weshalb das Einsatzstichwort erhöht und weitere Kräfte nachgefordert wurden.

 

Unser GW-AS unterstützte die Einsatzkräfte vor Ort mit der Versorgung und dem Austausch der eingesetzten Atemschutzgeräte. Aufgrund der massiven Brandausbreitung und des hohen Löschwasserbedarfs wurde um 07:58 Uhr zusätzlich unser Tanklöschfahrzeug 24/50 (TLF 24/50) sowie das Wechselladerfahrzeug (WLF) mit dem Abrollbehälter Hochvolt nachalarmiert. Der Abrollbehälter diente vor Ort als mobiler Löschwasser-Pufferspeicher.

 

Das TLF 24/50 wurde im Pendelverkehr zur Löschwasserversorgung eingesetzt, da die örtlichen Leitungen teilweise stark überlastet waren. Parallel dazu unterstützte der Gerätewagen Logistik (GW-L) die Kameradinnen und Kameraden des GW-AS bei der Aufnahme und dem Transport der verbrauchten und kontaminierten Atemschutzgeräte.

 

Insgesamt waren wir mit vier Fahrzeugen und mehreren Einsatzkräften im Einsatz. Nach Abschluss der Arbeiten vor Ort erfolgten die Reinigung der Fahrzeuge sowie die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft in der Limburger Wache, die bis in die frühen Nachmittagsstunden andauerte.

 

Wir bedanken uns bei allen beteiligten Feuerwehren, dem THW sowie den weiteren Hilfsorganisationen für die reibungslose und kameradschaftliche Zusammenarbeit. 

Brände in Sonder- und Industriegebäuden 

Am Montagabend wurden wir während unserer Übung zur Unterstützung der Feuerwehr Löhnberg zu einem F3-Brand in einem Sondergebäude alarmiert.

Vor Ort stellten wir mit dem AB-Hochvolt einen 16.000-Liter-Wasserspeicher auf, der im Pendelverkehr von sechs Tanklöschfahrzeugen – darunter auch unser TLF 16/25 – gefüllt wurde. Über unser TLF 24/50 versorgten wir weitere Einsatzfahrzeuge mit Löschwasser. Zusätzlich leuchteten wir den Einsatzbereich mit dem FLMF aus und unterstützten mit dem GW-AS bei der Ausgabe von Atemschutzgeräten.

 

Gegen 2:30 Uhr wurde unsere DLK 18/12 nachalarmiert, um die Drehleitern aus Braunfels und Weilburg abzulösen. Mit ihrem elektrischen Werfer löschte sie auflodernde Glutnester im Strohspeicher des Pferdehofs.

 

Nach über 12 Stunden Einsatz konnten wir die Einsatzstelle gegen 9:00 Uhr verlassen und alle Fahrzeuge in der Wache wieder einsatzbereit machen.

 

In der Nacht zum 17.09. wurden wir um 00:11 Uhr erneut alarmiert – diesmal nach Rückershausen zur Unterstützung der Feuerwehr Merenberg. Dort stand ein Sägewerk in voller Ausdehnung in Brand.

Unsere Aufgaben waren erneut die Sicherstellung der Löschwasserversorgung, das Löschen des Brandes über die Drehleiter sowie die Ausstattung der eingesetzten Trupps mit Atemschutzgeräten.

 Zusätzlich wurde unser LUF 60 angefordert, kam jedoch nicht zum Einsatz.

Für uns war der Einsatz gegen 05:00 Uhr beendet, während die Nachlöscharbeiten sich noch bis in die Morgenstunden hinzogen.

 

Wir bedanken uns bei allen beteiligten Hilfsorganisationen für die reibungslos ablaufenden Einsätze und die hervorragende überörtliche Zusammenarbeit!


Brennender LKW im ICE-Gebiet Limburg

Am Mittwochabend wurden wir um 20:41 Uhr in das ICE-Gebiet nach Limburg alarmiert. Bereits auf der Anfahrt informierte uns die Leitstelle, dass es sich um ein bestätigtes Feuer handelt: Der Sattelauflieger eines 40-Tonners stand in Vollbrand. Der LKW war mit Fliesen sowie Holzpaletten beladen, wodurch es zu einer massiven Brandausbreitung und starken Rauchentwicklung kam.

 

Gemeinsam mit der Feuerwehr Eschhofen sowie der Einsatzleitwagen-Besatzung der Feuerwehr Lindenholzhausen wurde eine umfassende Löschwasserversorgung aufgebaut und drei C-Rohre im Außenangriff vorgenommen. Parallel dazu erfolgte die Kühlung angrenzender Fahrzeug- und Anlagenteile, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

 

Nach rund eineinhalb Stunden war der Einsatz erfolgreich beendet. Dank der guten Zusammenarbeit aller Kräfte konnte ein Übergreifen der Flammen auf weitere Objekte verhindert werden.

 

Insgesamt war dies der sechste Einsatz für unsere ehrenamtlichen Kräfte an diesem Tag!

Einsatzreicher Tag für die Freiwillige Feuerwehr Limburg

Es war ein erneut einsatzreicher Tag für die Freiwillige Feuerwehr Limburg. Seit den frühen Morgenstunden wurden wir insgesamt zu sieben Einsätzen alarmiert, die uns bei hochsommerlichen Temperaturen stark forderten.

 

Der erste Alarm erreichte uns um 03:10 Uhr durch eine ausgelöste Brandmeldeanlage (BMA), die sich als Fehlalarm herausstellte. Wenig später, um 04:08 Uhr, ein weiterer Fehlalarm durch eine BMA.

 

Am Morgen wurde der GABC-Zug Limburg-Weilburg nach Niederbrechen gerufen, wo bei Bauarbeiten eine Gasleitung beschädigt worden war. Wir unterstützten bei der Absicherung der Gefahrenstelle.

Noch während dieses Einsatzes wurden wir mit dem TLF 24/50 sowie dem Wechselladerfahrzeug samt AB-Hochvolt nach Oberbrechen alarmiert: Dort brannte ein Elektro-Fahrzeug in einer Garage. Das Feuer konnte rasch gelöscht und eine Ausbreitung verhindert werden.

 

Parallel wurde eine weitere BMA in Limburg ausgelöst – auch hier lag kein Brandereignis vor.

 

Während der Aufräumarbeiten folgte der nächste Einsatz: Ein gemeldeter Balkonbrand stellte sich als tatsächlicher Brand heraus. Dieser konnte schnell gelöscht werden.

Abschließend wurden wir zu einem ausgelösten Heimrauchmelder gerufen. Auch hier konnte keine Gefährdung festgestellt werden.

 

Trotz der Vielzahl und teils parallelen Einsätze verlief alles dank guter Zusammenarbeit reibungslos. Unser Dank gilt allen Einsatzkräften und der verständnisvollen Bevölkerung.


Brennendes Wohnmobil auf der BAB 3

Am Samstagmittag wurden wir um 12:05 Uhr zu einem gemeldeten Fahrzeugbrand auf die BAB 3 in Fahrtrichtung Köln alarmiert. Bereits auf Anfahrt war eine deutliche Rauchentwicklung sichtbar.

 

Vor Ort bestätigte sich die Lage: Ein Wohnmobil stand bei unserem Eintreffen in Vollbrand. Im Heck waren zudem zwei Motorräder verladen, die ebenfalls vom Brand betroffen waren.

 

Unter Atemschutz wurde umgehend ein Löschangriff mit zwei C-Rohren eingeleitet, um das Feuer zu bekämpfen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Zusätzlich wurden Nachlöscharbeiten durchgeführt und die Brandstelle mit der Wärmebildkamera kontrolliert.

 

Die komplette A3 in Richtung Köln wurde während des Einsatzes vollständig gesperrt. Die Polizei übernahm die Verkehrslenkung und die Aufnahme des Vorfalls. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. 

Weitere 4 Einsätze innerhalb von 24 Stunden nach dem dramatischen Unfall

Nach dem schweren nächtlichen Verkehrsunfall, der uns bis in die frühen Morgenstunden forderte, blieb kaum Zeit zum Durchatmen:

 

Wenige Stunden später folgte Einsatz Nr. 165 – eine ausgelöste Brandmeldeanlage, verursacht durch einen technischen Defekt. Nur drei Stunden danach wurden wir erneut alarmiert: Türöffnung für den Rettungsdienst. Über ein gekipptes Fenster konnten wir gewaltfrei Zugang zur Wohnung schaffen und dem Rettungsdienst schnellen Zugang zum Patienten ermöglichen.

 

Gegen 21:17 Uhr dann der nächste Alarm: F ZUG Y – Brand in einem Zug mit Menschenleben in Gefahr. Die Feuerwehr Limburg rückte mit sieben Fahrzeugen, darunter dem Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter „ICE-Rüst“, nach Frickhofen aus. Noch auf der Anfahrt kam die Entwarnung – das Feuer auf der Zugtoilette war bereits gelöscht.

 

Doch auch die nächste Nacht blieb nicht ruhig: Bereits um 06:26 Uhr am Folgetag war ein Mülltonnenbrand, Einsatz 168 in diesem Jahr.

 

Ein riesiger Dank an unsere und alle anderen ehrenamtlichen Einsatzkräfte für euren unermüdlichen Einsatz – rund um die Uhr in der Stadt Limburg und dem gesamten Landkreis Limburg-Weilburg.

 

F BMA

📟 Einsatz 165/2025

🕓 17.06.2025 – 13:12 Uhr

📍 Staffel

 

H 1 Y TÜR

📟 Einsatz 166/2025

🕓 17.06.2025 – 16:24 Uhr

📍 Limburg-Brückenvorstadt

 

F ZUG Y

📟 Einsatz 167/2025

🕓 17.06.2025 – 21:17 Uhr

📍 Frickhofen

 

F 1

📟 Einsatz 168/2025

🕓 18.06.2025 – 06:26 Uhr

📍 Limburg Süd

Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen 

In der Nacht zum 17.06.25 wurden wir durch einen automatisch abgesetzten Notruf des E-Call-Systems alarmiert. Ein Pkw war aus bislang ungeklärter Ursache mit hoher Geschwindigkeit einen Hang hinaufgefahren, wurde durch die Wucht des Aufpralls regelrecht katapultiert, überquerte eine Straße, durchbrach in rund vier Metern Höhe die Baumkrone – und kam erst auf einem Parkdeck vor dem Kloster Marienborn zum Stehen.

 

Im Fahrzeug befanden sich drei Personen, die massiv eingeklemmt waren. Unverzüglich wurde die technische Rettung eingeleitet. Diese gestaltete sich aufgrund der starken Deformierung des Fahrzeugs sowie der örtlichen Gegebenheiten als äußerst anspruchsvoll.

 

Aufgrund der schweren Verletzungen eines Insassen, musste dieser mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.

 

Nach Abschluss der technischen Rettung unterstützten wir die Polizei bei der Ausleuchtung der Einsatzstelle – unter anderem mit unserer großen Drehleiter (DLK 23/12) sowie dem Flutlichtmastfahrzeug (FLMF).

 

Der Einsatz dauerte bis in die frühen Morgenstunden.

 

Weitere eingesetzte Kräfte:

• Feuerwehr Dietkirchen: Ausleuchten des Landeplatzes für den Rettungshubschrauber

• Feuerwehr Lindenholzhausen: Besetzung des Einsatzleitwagens (ELW1)

• Brandschutzaufsicht durch den Kreisbrandinspektor

• Rettungsdienst: 3 RTW, 1 KTW, 2 NEF, OLRD sowie LNA

• Johanniter Luftrettung: Rettungshubschrauber (CHX90)

• Polizei Limburg

 

Ein besonderer Dank gilt allen eingesetzten Kräften für die hervorragende Zusammenarbeit. Den drei Insassen des Fahrzeugs wünschen wir eine schnelle und vollständige Genesung.

Grenzenlose Kameradschaft

Eine ganz besondere Aktion verbindet in diesem Jahr unsere Partnerfeuerwehr aus Sainte-Foy-lès-Lyon mit der Feuerwehr Limburg: Anfang Juni machten sich unsere französischen Kameradinnen und Kameraden auf den Weg – und zwar nicht mit dem Auto oder Zug, sondern auf einem sechssitzigen Fahrrad, der sogenannten „Rosalie“.

Tag und Nacht legten sie damit rund 800 Kilometer zwischen ihrer Heimatstadt bei Lyon und Limburg zurück. Eine enorme sportliche und logistische Leistung, die nicht nur körperliche Ausdauer, sondern auch jede Menge Teamgeist erforderte. Begleitet wurde das Projekt von einem engagierten Team, das die Fahrt absicherte, verpflegte und dokumentierte – ein echtes Gemeinschaftsprojekt, das tief aus der Verbundenheit unserer beiden Feuerwehren heraus entstanden ist.

 

Am Samstag machten sich 14 unserer Kameradinnen und Kameraden mit dem Fahrrad auf den Weg nach Idstein, wo sie unsere französischen Freunde trafen. Gemeinsam begleiteten sie die letzte Etappe der Rosalie-Tour nach Limburg. Dort wurden sie auf dem Europaplatz feierlich empfangen – unter anderem vom Ersten Stadtrat Michael Stanke, dem Hessischen Minister des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz Prof. Dr. Roman Poseck sowie dem 1. Vorsitzenden unseres Fördervereins Winfried Vogel.

 

Über 50 französische Gäste waren Teil dieses Treffens, das einmal mehr bewiesen hat, wie lebendig und herzlich unsere Städte- und Feuerwehrfreundschaft ist. Im Anschluss an die Ankunft verbrachten unsere Gäste drei schöne Tage in Limburg mit vielfältigem Austausch, gemeinsamen Aktivitäten und viel Herzlichkeit.

 

Mit der Rosalie-Tour setzen unsere Freunde eine lange Tradition fort: Frühere Generationen haben die Strecke zu Fuß oder sogar mit einem Tretboot bestritten. Der Wille, diese besondere Freundschaft zu pflegen, zeigt sich seit jeher in originellen und bewegenden Aktionen.

 

Wir sind beeindruckt von dieser Leistung und stolz, solch eine engagierte und kreative Partnerschaft zu führen. Chapeau für dieses historische Projekt!

Großbrand mit Menschenleben in Gefahr in Hadamar-Niederweyer 

In der heutigen Nacht wurden wir zu einem Großbrand in den Hadamarer Ortsteil Niederweyer alarmiert. Bereits bei der Alarmierung war klar, dass es sich um einen Brand von mehreren Wohnhäusern und einer Scheune mit Menschenleben in Gefahr handelte. Das Alarmstichwort lautete hier: F3Y.

 

Zunächst wurde unser Team des Gerätewagen Atemschutz (GW-AS) zur Unterstützung an die Einsatzstelle entsandt, um zusätzliche Atemschutzgeräte bereitzustellen. Aufgrund der Lage und des sich rasant ausbreitenden Feuers wurde kurze Zeit später weiteres Gerät und Personal nachgefordert.

 

Im weiteren Verlauf wurden unser Tanklöschfahrzeug (TLF 24/50), die Drehleiter (DLK 18/12) sowie das Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter Hochvolt (AB-Hochvolt) als Löschwasserspeicher zur Einsatzstelle nachgeführt. Grund hierfür war die für so ein Ereignis nicht ausreichend Löschwasserversorgung in dem eng bebauten Ortskern.

 

Die Brandbekämpfung gestaltete sich durch die dichte Bebauung sowie die schwierige Zugänglichkeit äußerst herausfordernd. Der massive Löscheinsatz erfolgte über drei Drehleitern sowie mehrere wasserführende Fahrzeuge aus dem gesamten Landkreis Limburg-Weilburg. Weitere Unterstützung kam aus dem benachbarten Lahn-Dill-Kreis durch die Freiwillige Feuerwehr Braunfels.

 

Glücklicherweise kam es zu keinem Personenschaden.

 

Nachdem die Gebäude teilweise abgetragen wurden, um die letzten Brandnester zu erreichen, konnten wir nach und nach aus dem Einsatz herausgelöst und zur Feuerwache Limburg zurückgeführt werden. Nach der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft war der Einsatz für uns nach rund 12 Stunden beendet.

 

Ein besonderer Dank gilt allen eingesetzten Kräften für die hervorragende Zusammenarbeit unter schwierigen Bedingungen.

Großeinsatz am Bahnübergang Limburg-Neustaffel 

Kurz nachdem die Feuerwehr Limburg an der Lahn nach einem Hilfeleistungseinsatz (Gasgeruch in Wohngebäude) in der Innenstadt wieder einsatzbereit war, wurden wir gemeinsam mit zahlreichen weiteren Kräften zu einem schweren Unfall alarmiert: „H ZUG 2 Y - Zugunfall groß, LKW gegen Personenzug“.

 

Am Bahnübergang Limburg-Neustaffel kollidierte ein Lastwagen mit einem Personenzug, in dem sich 36 Passagiere befanden. Glücklicherweise gab es keine Schwerverletzten – sechs Personen wurden leicht verletzt, während die übrigen 31 Betroffenen unverletzt blieben.

 

Ein Großaufgebot von Rettungsdienst, Feuerwehr und THW war im Einsatz, um die Lage zu bewältigen. Die unverletzten Passagiere wurden in der Feuerwache Limburg betreut, wo sie von unseren Einsatzkräften versorgt wurden.

Die Einsatzstelle wurde durch die Stadtpolizei, die Polizei Westhessen und die Bundespolizei abgesichert. Der Bahnübergang und die Verbindung zwischen Limburg und Staffel blieb während der Einsatzmaßnahmen gesperrt.

Wir wünschen den Verletzten eine schnelle Genesung und danken allen eingesetzten Kräften für ihren unermüdlichen Einsatz! 

 
Absicherung von zwei Unfallstellen 


Ein Pkw war aus ungeklärter Ursache verunfallt und kam beschädigt hinter dem Seitenstreifen zum Stehen. Der Fahrer konnte durch den Rettungsdienst befreit werden, mithilfe unserer Kamerad:innen wurde der Patient aus dem Seitengraben gehoben, um im Rettungswagen weiter versorgt zu werden.

 

Folgende Maßnahmen wurden durch uns durchgeführt:

• Absicherung der Einsatzstelle

• Sicherstellung des Brandschutzes

• Aufnahme ausgelaufener Betriebsstoffe

• Reinigung der Fahrbahn.

 

Während unserer Absicherung der eigentlichen Unfallstelle kam es in Fahrtrichtung Frankfurt zu einem weiteren Alleinunfall eines PKW, welcher die Mittelleitplanke touchierte und aufgrund der Beschädigung an dem Fahrzeug nicht weiterfahren konnte.

Die Absicherung dieser Einsatzstelle wurde durch unseren Stadtbrandinspektor mit dem KDOW, sowie mit unserem Rüstwagen durchgeführt.

 

Nach Abschluss aller Maßnahmen wurden die Einsatzstellen an die Polizei übergeben.

Eingesetzte Kräfte:

Mit uns im Einsatz waren das Rote Kreuz Limburg, sowie die Polizei Westhessen.

PKW Brand auf der BAB3

 

Der zweite von insgesamt drei Einsätzen am 17.02.25 war ein gemeldeter PKW Brand auf der Autobahn.

 

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand auf dem Seitenstreifen. Der Fahrer konnte sich unverletzt aus dem Auto retten und hatte bereits die Rettungskräfte verständigt. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde die rechte Fahrspur vorübergehend gesperrt.

 

Unter Atemschutz ging ein Trupp zur Brandbekämpfung vor. Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht und eine Ausbreitung auf die Umgebung verhindert werden. Abschließend wurden Nachlöscharbeiten durchgeführt und das Fahrzeug mit einer Wärmebildkamera auf verbliebene Glutnester überprüft.

 

Nach rund einer Stunde war der Einsatz beendet und die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben. Die genaue Brandursache ist derzeit noch unklar. 

 

Auslaufende Betriebsstoffe auf der A3 


Am Dienstagabend, den 7. Januar 2025, wurden wir zu einem Verkehrsunfall auf der A3 in Fahrtrichtung Köln alarmiert. Ein Kleintransporter war ins Schleudern geraten, prallte gegen die Leitplanke und blieb auf der Seite liegen. Dabei traten Betriebsstoffe wie Diesel und Öl aus.

 

Unsere Aufgaben bestanden darin, die Unfallstelle abzusichern, den Brandschutz sicherzustellen und die ausgelaufenen Flüssigkeiten mit Bindemitteln abzustreuen, um eine Gefährdung des Verkehrs und der Umwelt zu verhindern. Während des Einsatzes musste die Autobahn in Richtung Köln kurzzeitig vollständig gesperrt werden, was zu Verkehrsbehinderungen führte.

 

Nach etwa 1,5 Stunden war die Fahrbahn gereinigt, und der beschädigte Kleintransporter konnte abgeschleppt werden.

 

Leider mussten wir erneut feststellen, dass mehrfach keine Rettungsgasse gebildet wurde. Dadurch verzögerte sich unsere Anfahrt erheblich. Bei Einsätzen, bei denen Menschenleben in Gefahr sind, kann dies wertvolle Zeit kosten, die für die Rettung entscheidend sein kann.

 

Wir appellieren an alle Verkehrsteilnehmer, die Rettungsgasse frühzeitig zu bilden – sie rettet Leben!

 

Zimmerbrand in einer Brandruine


Am frühen Neujahrsmorgen wurden wir zu einem Zimmerbrand in einem unbewohnten Wohnhaus alarmiert. Bei unserem Eintreffen stand ein Zimmer des Gebäudes bereits in Flammen. Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen der Einsatzkräfte konnte eine Ausbreitung des Feuers auf weitere Teile des Hauses verhindert werden.

 

Das Gebäude war durch einen Brand in der Vergangenheit unbewohnt, wodurch glücklicherweise keine Personen verletzt wurden. Vermutlich könnte unsachgemäßer Umgang mit Feuerwerkskörpern als Brandursache infrage kommen - eine Problematik, die bereits zu mehreren Einsätzen in der Silvesternacht führte.

 

Wir nutzen den Vorfall, um erneut auf die Gefahren von Feuerwerkskörpern hinzuweisen und appellieren an die Bevölkerung, diese verantwortungsbewusst zu nutzen.

 

Nach ca. 1,5 Stunden war der Einsatz für uns beendet.

 

Wir bedanken uns bei allen eingesetzten Einsatzkräften für die wieder mal hervorragende Zusammenarbeit!